Terrorisiert Apple die eigenen Mitarbeiter?
Geschrieben von Lars in Allgemein, touch.Rumors, tags: apple, gizmodo, kontrolle
Was ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Apple gegenüber den Machern von Gizmodo jetzt offenbarte, grenzt an eine Ungeheuerlichkeit: Das Apple alles für den Schutz der eigenen Produkte tut, ist verständlich, was Apple jedoch anscheinend regelmäßig seinen Mitarbeitern zumutet, übersteigt die Grenzen!
Auftrag von “ganz oben”
Der ehemalige Mitarbeiter von Apple berichtete Gizmodo ausführlichst über die Praktiken, mit denen Apple versucht, Informationen nach außen zurückzuhalten. Der Konzern geht dabei wie folgt vor: Besteht der Verdacht, dass aus einer Abteilung Informationen durchlaufen werden, schickt die Konzernspitze einen “Kontrolleur” dorthin, der den betreffenden Verräter identifizieren soll!
Die Prozedur
Dieser Kontrolleur spricht zuerst mit dem Abteilungsleiter und fragt diesen nach verdächtigen Personen, bleibt dieses ohne Erfolg, werden alle Mitarbeiter dazu gezwungen, sowohl die Benutzung ihrer Mobiltelefone als auch Rechner einzustellen. Diese werden dann ohne Rücksicht auf die persönlichen Daten auf das Schärfste durchforstet!
Der Rauswurf
Sollte in Folge dieser “Untersuchungen” ein Hinweis gefunden werden, kündigt Apple dem betreffenden Mitarbeiter fristlos und beruft sich auf den Verrat von Firmengeheimnissen.
Hierbei gehen die so genannten “Worldwide Loyality Teams” nicht gerade zimperlich vor, so sollen z.T. sogar Beweise gefälscht worden sein.
Möglich werden solle Praktiken durch die Duldung der amerikanischen Behörden überhaupt erst möglich, in Deutschland können wir solche Vorgehensweisen durch den Arbeitnehmerschutz ausschließen.
Gizmodo stellt in dem Artikel mehrmals einen Vergleich zur “GeStaPo”, der Geheimen Staats-Polizei an, von diesen Vergleichen distanzieren wir uns jedoch ausdrücklich! Historisch gesehen ist eine Mitarbeiterüberwachung keinerweise mit der tatsächlichen GeStaPo zu vergleichen.
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